Eine SpaceX-Raketenstufe rast auf den Mond, als wolle Elon Musk den ersten kosmischen Recyclinghof eröffnen. Die Bilder zeigen einen idyllischen Einschlagpunkt – bald ein Schrottplatz. Wer keine Landefähre bauen kann, verkauft die Bruchlandung als PR-Coup. Der Mond verliert seine Unschuld, und das Universum fragt sich, ob es bald Müllgebühren einführen sollte.
In Inas Nacht sitzt Marteria, als hätte man eine Playlist aus dem Hut gezogen: neben Jan Ullrich und Özcan Coşar. Vielleicht soll daraus eine Fahrradtour mit Rap-Battle entstehen – anders erklärt sich nicht, warum ein Ex-Radprofi und ein Comedian mit einem Rapper auf dem Sofa hocken.
Die pauschale Beihilfe kürzt den Sonderausgabenabzug: Wer Geld bekommt, kann es nicht gleichzeitig von der Steuer absetzen. Das ist die Logik eines Systems, das einem erst ein Bonbon schenkt und dann die Quittung verlangt. Bleibt zu hoffen, dass die Krankenversicherung wenigstens die Lachanfälle übernimmt, die das Finanzamt auslöst.
Ein WDR-Journalist sieht ein US-israelisch-marokkanisches Bündnis, als hätte er die Weltkarte im Smoothie-Maker gemixt. Der Rundfunkrat reicht Beschwerde ein – vermutlich, weil niemand mit diesen drei Ländern in einem Satz rechnete, ohne eine Fluggesellschaft zu gründen.
Sachsen-Anhalt 2026: Die Bedrohung der Demokratie wird so ernst genommen, dass sie eine zweijährige Vorlaufzeit bekommt. Genug Zeit, um alle Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und sie dann trotzdem zu verschlafen, wie einen Weckruf ohne Snooze. Wenn’s bum machen soll, dann bitte mit Ansage, aber ohne Publikum.