Ein Fernsehstar droht einer Trödelsendung mit Klage, ein Komet strahlt weiter, und die Fortsetzung von Hogwarts Legacy ist bestätigt. Die Nachrichtenlage wirkt wie ein Flohmarkt, auf dem jeder Stand gleichzeitig einen Sonderposten anbietet.
Beim FK Roter Stern Belgrad ist die Champions League vorbei, und Marko Arnautović hat sich mit einem Klub-Boss angelegt. Der VAR ist für Abseits zuständig – bei Egos steht er selbst im Abseits.
Waldi ist so verärgert über „Bares für Rares“, dass er vor Gericht ziehen will. Wenn ein ZDF-Star eine Sendung verklagt, in der Omas Vitrine verscherbelt wird, ist entweder eine Kuckucksuhr explodiert oder es geht um Prinzipien. Der Streitwert ließe sich notfalls in altem Porzellan begleichen.
Ein US-Gericht hat Donald Trumps strengere Briefwahlregeln landesweit gekippt. Der ehemalige Präsident dürfte das als Beweis sehen, dass Richter ebenfalls Wahllokale sind, in denen er eigentlich gewonnen hat. Die Midterms werden ein Spektakel, bei dem am Ende jeder behauptet, er hätte gewonnen.
Hogwarts Legacy 2 ist offiziell – Warner Bros. verlängert den Zauberstab. Millionen werden erneut durch Hogwarts schleichen und hoffen, dass der Besen diesmal länger hält als zwei Minuten. Der eigentliche Endgegner bleibt die Frage, woher ein Fünftklässler die Zeit nimmt, die Welt zu retten.
Der Komet 220P leuchtet nach seinem Ausbruch weiter, als hätte er beschlossen, nie wieder aufzuhören. Beim Blick nach oben bleibt die Frage: Verfehlt er uns, war alles nur ein schönes Licht. Tut er es nicht, wird die Heizkostenabrechnung endgültig egal.
Irgendwo dazwischen sitzt jemand mit einem Gutachten von Bares für Rares, einem Besen aus Hogwarts Legacy 2 und einem Fernglas Richtung Komet. Die Lage? Unübersichtlich, aber wenigstens nicht langweilig.