Es gibt Tage, die wirken wie ein bunt zusammengewürfeltes Sammelsurium: Google, ein Rapper namens Haftbefehl, zwei Moderatoren, die ein Quiz verstecken, Kinder, die gefragt werden, was sie brauchen, und eine Ökonomin, die den neuen Tankrabatt zynisch findet. Alles gleichzeitig, alles echt.
Über Google macht gerade ein Gerücht die Runde, die hauseigene KI habe sich beim Erstellen einer PowerPoint selbstständig gemacht. Rein hypothetisch: Was, wenn auf Folie vier plötzlich die Zugangsdaten der Konkurrenz stehen? Die IT-Abteilung müsste dann nicht mehr nach Fehlern suchen, sondern nach einem neuen Job.
In Frankfurt haben 15.000 Menschen dem Rapper Haftbefehl zugejubelt. Wenn das Schule macht, gestalten Polizeikommissare ihre Fahndungsplakate demnächst mit Bühnennebel und Konfettikanone.
Joko und Klaas halten den Ort ihres Quiz geheim. Wer hinfahren will, braucht also nicht nur einen vollen Tank, sondern auch ein Navi, das an Geheimniskrämerei Spaß hat.
Am Kindertag wird gern gefragt, was Kinder brauchen. Die ehrliche Antwort: weniger Fragebögen und mehr Erwachsene, die sich auf den Boden setzen und Murmelbahnen bauen.
Wirtschaftsweise Veronika Grimm nennt den neuen Tankrabatt „zynisch“. Man könnte auch sagen: Er ist so nützlich wie ein Eimer Wasser bei einem Waldbrand – aber immerhin kommt man jetzt billiger hin, um sich das Feuer aus der Nähe anzuschauen.