Es gibt Tage, da will man einfach nur ein Brötchen – und wird mit der industriellen Revolution verwechselt.
Deutschlands größter Bäcker baut eine neue Fabrik: 40.000 Brötchen pro Stunde, 300 neue Jobs. Das klingt nach dem Endgegner jeder Kaffeetafel – und nach der einzigen Behörde, die zuverlässiger arbeitet als das Bürgeramt.
Dass Gen Z ein unprofessionelles Accessoire mit ins Vorstellungsgespräch bringt, das Jobs kosten kann, lässt Raum für Spekulationen. Vielleicht eine Wasserflasche mit Aufkleber “Ich will nicht wirklich hier sein”. Was es auch ist: Der Brötchenfabrik dürfte das egal sein – die sucht 300 Leute, die einen Teigling von einem Lebenslauf unterscheiden können.
Die Abstimmung über die neuen Euroscheine läuft, und irgendwo sitzt ein Gremium, das entscheidet, ob die Brücke auf dem 20er abstrakt genug ist oder noch zu sehr nach Brücke aussieht. Am Ende gewinnt vermutlich das Design, das in jedem Portemonnaie sofort den Eindruck von Urlaubskasse macht – bis man den Kassenzettel sieht.
Auf der InnoTrans dreht sich alles um digitale Lösungen für zuverlässige Bahnnetze. Wer dort einen Vortrag hält, sollte vielleicht pünktlich ankommen – sonst wird die Pointe unfreiwillig zur Demonstration.
Der BFV hat am 24. September verkürzte Öffnungszeiten. Wer an dem Tag ein Formular abholen will, sollte früh da sein – oder gleich nächste Saison, wenn die Geschäftsstelle wieder öffnet, sofern kein Feiertag dazwischenfunkt.