Dieser Dienstag begann mit einer Spinne im Obstregal und endete mit der Frage, ob ein Biologe mehr über tropische Spinnen weiß als ein Filmproduzent über Drehpläne.
In einer Bananenkiste saß eine Spinne, die sich offenbar als blinde Passagierin auf dem Weg in den deutschen Supermarkt verirrt hatte. Der Biss tat weh, die Spinne verschwand, und der Mann fragte sich, ob das jetzt unter Reiseversicherung fällt – immerhin hatte er keine Südamerika-Reise gebucht.
Karl-Theodor zu Guttenberg hat der „Bunten“ eine Gegendarstellung aufgezwungen. Die gute Nachricht: Diesmal fehlen die Fußnoten garantiert mit Absicht. So viel Prinzipientreue muss man sich leisten können.
Der Regisseur von Fast & Furious 11 weiß noch immer nicht, wann die Dreharbeiten starten. Kein Wunder: In dieser Filmreihe sind Produktionspläne so zuverlässig wie ein Wetterbericht für eine Sonnenfinsternis. Vielleicht sollte Vin Diesel einfach eine Gegendarstellung veröffentlichen: Alles läuft, wirklich.
Noch zwei Jahre bis zur totalen Sonnenfinsternis 2026, aber Schutzbrillen sind schon im Handel. Eine ganze Nation deckt sich ein, als ob die Sonne morgen abgeschaltet würde. Und tatsächlich: Der deutsche Himmel zeigt sich ja oft genug so, als übe er bereits die Verdunkelung.
George R.R. Martin hadert mit dem Alter und neuen Buchverzögerungen. Seine Leser haben sich längst daran gewöhnt, dass „Winds of Winter“ später kommt als die nächste Sonnenfinsternis – 2026 ist nur eine Prognose, der Roman realistisch eher 2048. Immerhin kann man die Wartezeit jetzt mit einer Gegendarstellung, einem Fast-Film-Marathon und Bananenkisten-Schutzbrillen überbrücken.