In der Villa der Versuchung setzen erwachsene Menschen offenbar auf Schnuller als kommunikatives Hilfsmittel – eine Entwicklung, die selbst die Trotzphase meiner Nichte wie eine diplomatische Meisterklasse wirken lässt. Wer als volljähriger Kandidat mit Nuckel vor der Kamera sitzt, beansprucht eine Form der Authentizität, die kein Publikum verlangt hat. Und doch: Die Quote nuckelt mit.
Gal Gadot ist heute das große Fragezeichen. Warum sie plötzlich alle beschäftigt, weiß niemand so recht – vielleicht ein neuer Film, vielleicht eine Namensverwechslung mit einem Gala-Dinner. Sicher ist nur: Die Nation hat einen neuen Lieblingsnamen zum Rätseln, und sie kann währenddessen entspannt ihren Kaffee trinken – ohne Nuckel.
Die Mondfinsternis 2026 wirft ihre Schatten bereits voraus, obwohl aktuell ein Blutmond über Ostwestfalen hängt und frühmorgendliche Frühstücksgucker belohnt. Wer jetzt schon nach 2026 sucht, will den Himmelskörper offenbar so verbindlich buchen wie einen Tisch im Sternerestaurant. Der Mond wird kommen, schließlich ist er vertraglich gebunden – an die Umlaufbahn.
Beim Tanken zeigt sich die große Zeitdebatte der Nation: Heute zahlt man "tendenziell mehr", am Wochenende winken sechs Cent Ersparnis – eine Spanne, die so vage ist wie die Aussichten eines Kandidaten in der dritten Schnullerwoche. Also rollt der sparsame Citroën-Fahrer mit letztem Tropfen über die Landstraße, den Zapfhahn fest im Blick, als wäre jeder Kilometer ein Wettschein mit Auszahlung um Punkt Mitternacht.
Der Fortnite-Shop verschenkt unterdessen einen Skin namens Perlica, gratis und vermutlich bald häufiger gesehen als Familienfotos in WhatsApp-Gruppen. Wer schon immer mal als pixelgewordenes Manifest kostümästhetischer Freiheit durch die Map hüpfen wollte: Jetzt ist die Stunde. Ein Schnuller als Accessoire wurde allerdings nicht gesichtet – der bleibt erstmal Villenexklusivität.